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So putzen Sie richtig

Zahnpasta & Co

Zahnpasten

Ihre schmutzige Badewanne könnten Sie allein mit einer Wurzelbürste säubern. Mit einer geeigneten Scheuermilch geht es aber bedeutend schneller. Genauso erleichtert eine Zahnpasta die Zahnreinigung. Die allermeisten Zahnpasten enthalten Fluoride, die als einziger Inhaltsstoff tatsächlich einen nachweisbaren Nutzen haben. Fluoride reduzieren das Kariesrisiko deutlich! Dabei gibt es zwischen den unterschiedlichen Fluoridsorten wie z.B Natriumfluorid, Zinnfluorid oder Aminofluorid kaum messbare Unterschiede in der bei allen Sorten vorhandenen Wirksamkeit.

Alle sonstigen Inhaltsstoffe sind im wahrsten Sinne des Wortes mehr oder weniger Geschmackssache.

Ursache für Karies, Zahnfleischentzündung und Mundgeruch sind die unzähligen Bakterien, organisiert in einem den Zähnen festanhaftenden Biofilm. Bei dessen Entfernung leisten die Putzkörperchen einer Zahnpasta wertvolle Dienste. Und die Fluoride härten die oberste Schmelzschicht des Zahnes und hemmen zusätzlich das Bakterienwachstum.

 

Färbetabletten

Das was man sieht, kann man leichter beseitigen. Deshalb macht es durchaus Sinn, die eigenen Putzfertigkeiten ab und zu mittels Färbetabletten zu überprüfen. Sie können sie in jeder Apotheke bekommen und färben den fast unsichtbaren Zahnbelag an. Nun kann man wie gewohnt seine Zähne reinigen und nachsehen, welche Bereiche noch einer besonderen Pflege bedürfen. Immer wieder interessant!

 

Zahnpflegekaugummis

Zahnpflegekaugummis ersetzten das Zähneputzen nicht!
Sie sind jedoch eine vernünftige Alternative, falls es wirklich einmal nicht möglich ist, die Zähne zu putzen (z.B. unterwegs oder im Büro). Die Zahnpflegegummis enthalten als Zuckeraustauschstoff Xylit, was eine karieshemmende Wirkung hat. Kaugummikauen fördert die Speichelbildung.
Im Speichel sind viele Mineralien enthalten, welche für die oberste Schutzschicht der Zähne wichtig sind. In bescheidenem Umfang reduziert also die Benutzung von Zahnpflegekaugummis die Karies.

 

Mundspülungen

Auch von den verschiedenen Mundspülungen und Mundwässern darf man sich nicht zu viel versprechen. Die Reduktion der Zahnbeläge ist eher gering und der Hauptzweck ist ein frischer Atem. Das einzige Mittel, das den Bakterienbefall drastisch verringert, ist jedoch für den Dauergebrauch nicht geeignet, da es nach 2-3 Wochen den Geschmackssinn beeinträchtigt und die Zähne verfärbt (Chlorhexidindiglucnat, Kurzbezeichnung Chlorhexidin oder CHX).

 

Mundduschen

Mit einer Munddusche können Sie nur grobe Speisereste wegspülen. Dem festanhaftenden Biofilm kann eine Munddusche nichts anhaben. Weiter ist zu bedenken, dass vor der Anwendung alle Leitungen zunächst gründlich durchgespült werden müssen, um Infektionen zu vermeiden. Innerhalb von 24 Stunden vermehren sich nämlich in stehenden Gewässern (die Wasserleitungen in der Munddusche) gesundheitsgefährdende Keime deutlich. Den zusätzlichen Zeitaufwand für eine Munddusche investieren Sie besser in die Reinigung Ihrer Zahnzwischenräume mittels Interdentalbürstchen oder Zahnseide.

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